TAG DER FORTS 7.6.2020 (DC)

International Fortress Day / Journee internationale des fortifications Digital Corona - Erleben Sie die Festungen 2020 DIGITAL

Die diesjährige Veranstaltung entführt alle Besucherinnen und Besucher „corona-sicher“ direkt von der Couch zu bisher öffentlich ungezeigten, versteckten Orten und in völlig neue Perspektiven! Wie geht das?

Auch wir als Veranstalter mussten uns infolge der strikten Auflagen zur Eindämmung des Corona-Virus‘ was Neues einfallen lassen. Und so gibt es den ersten digitalen Entdeckertag von neuzeitlichen Festungswerken. Wir zeigen in einem gut achtstündigen Programm – mal im Live-Channel mal vorproduziert – Kölner Festungswerke und verborgene Relikte im Stadtgrün. Dank des digitalen Angebots gibt es in den Führungen keine Zuschauerbegrenzung, die wir sonst auch ohne Corona hätten ziehen müssen.

Wenn Sie also Lust haben, uns in den digitalen Führungen und Liveberichten zu folgen, dann suchen Sie sich ab dem 1. Juni Ihre Lieblingsprogrammpunkte heraus - und klicken sich am 7. Juni unter www.tag-der-forts.de in die Forts!

Fort X Koeln (Neusser Wall 33) Foto: Attila Randnai
Deutsche Version

Sie kennen ihn sicher alle: Den inter-nationalen Tag des offenen Denkmals, an dem Gebäude von ihrer Geschichte künden und einem interessierten Publikum einen Tag lang offenstehen. Im Gegensatz zu diesem allgemeinen geschichtsvermittelnden Ansatz widmet sich der "Tag der Forts" exklusiv den Festungsanlagen der Neuzeit.

Festungsbaumeister vom Schlage eines Vauban, dessen Vorstellungen von Verteidigung in ganz Europa zu finden sind, oder später eines Herrn Biehler, der der standardisierten Architektur mit dem sog. "Einheits-Fort" bei den Preußen den Weg ebnete, stehen dabei exemplarisch im Fokus. Das, was sie schufen, ist - nachdem den Werken die militärische Funktion genommen wurde - heute willkommene Ergänzung im touristischen und kulturellen Portefeuille einer pluralen Stadt. Beispiele sind hier die Festungswerke in Ulm, Landau, Wesel, Straßburg, Berlin, Utrecht, Den Helder u.v.a.m.

English version

You surely all heard of it: The international heritage day, on which objects, that tell us a lot of storis of our exciting past, open their doors to public. While this day hasnt any specific focus but the past, the fortress day solely is for the military building of our modern past. Master-builders in fortification like Vauban, whose prospection of defense is found all over europe, or later like Mr. Biehler, who built fortresses uniformly as -standard-forts- for the prussians, are focused and introduced.

Many cities, like Ulm, Landau, Wesel, Strasbourg, Berlin, Utrecht or Den Helder have treasured their buildings of a military past - which mostly today are at least partly destroyed and looped - and intergrate them in the cultural and touristy picture of their citiyscape.

Version française

Vous savez sans doute lui tout: la Journée du patrimoine inter-national, annoncent généralement les objets de la construction de son histoire et ouvert au public intéressé pour une journée. Contrairement à cette histoire générale de médiation approche est dédiée à la Journée des Forts Fortifications des temps modernes. Architecte militaire du calibre de Vauban, dont les notions de défense en Europe peut être trouvé, ou plus tard, un M. Biehler, appelé l'architecture standardisée avec. "Unity Fort" a ouvert la voie pour les Prussiens, il y a des exemples dans la mise au point.

Qu'est-ce qu'ils ont créé est - aprés les travaux, la fonction militaire a été prise - désormais plus les bienvenus dans le tourisme et le portefeuille culturel d'une ville pluraliste. Des exemples sont les Koblenz Ehrenbreitstein Forteresse, les fortifications à Ulm, Landau, Wesel, Strasbourg, Berlin, Utrecht, Den Helder et al

Schirmherrschaft 2020

Patronage / Parrainage
Henriette Reker

OBERBÜRGERMEISTERIN
DER STADT KÖLN

Henriette Reker

 

Lord Mayor of Cologne / Premier Bourgmestre de Cologne

 

Sehr geehrte Veranstaltungsgäste,

sehr gerne habe ich wieder die Schirmherrschaft über den Tag der Forts übernommen. So bietet der 17. Tag der Forts erneut ein spannendes und lehrreiches Programm, das interessante Einblicke in unsere Stadtgeschichte bietet.

Die preußischen Festungsanlagen, deren wenige Relikte Sie unter anderem im Äußeren Grüngürtel entlang der Militärringstraße finden, haben bis heute prägenden Einfluss auf unser Stadtbild. Die Einbettung der historischen Bausubstanz in Parks und Naturflächen ist ein wunderbares Beispiel für die gelungene Transformation „Schwerter zu Pflugscharen“, die wir uns als friedensfördernde Nation und als weltoffene Stadt Köln wünschen.

Das ehemalige Zwischenwerk VIIIb, zentraler Dreh- und Angelpunkt dieses speziellen Denkmaltages, dokumentiert in eindrucksvoller Weise die Leistungen der beteiligten Vereine, insbesondere des Kölner Instituts für Festungsarchitektur, CRIFA sowie des Kölner Festungsmuseums. Ohne das ehrenamtliche Engagement, das für die Festungsanlagen seit fast zwei Jahrzehnten geleistet wird, stünde das steinerne Preußenerbe vermutlich in einem schlechteren Lichte dar. Herzlichen Dank für diesen hervorragenden Einsatz für unsere Kölner Stadtgeschichte!

Ich wünsche Ihnen erlebnisreiche Erkundungen an Bauwerken, die uns immer auch lehren, dass Frieden besser ist als die beste Verteidigung im Kriegsfall.

Ihre

Henriette Reker

Henriette Reker
Oberbürgermeisterin der Stadt Köln

Pressestimmen

press reviews / revues de presse